Akkordeon-Orchester 1953 Sterkrade

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Veranstaltungen

Konzert am 09. Juni 2013
zum 60 jährigen Vereinsbestehen
im Saal der Kleinstädter Bühne Oberhausen -Sterkrade




Wie - Ihr lebt noch ???

Und ob sie noch leben! In diesem Jahr feiert das Akkordeonorchester 1953 Sterkrade seinen 60-jährigen Geburtstag, klein - aber ohoo! Dieser Verein ist einer von mehreren seiner Art in Oberhausen und seit vielen Jahren bestrebt, die musikalische Kultur in Oberhausen zu bereichern. Wie man das macht, beweist das Orchester seit Jahren mit mindestens einem Konzert. So auch dieses Mal beim Jubiläums-Konzert im schönen Saal der Kleinstädter Bühne. Ausgesucht und angesagt war ein abwechslungsreiches Programm, das sowohl den Aktiven gefiel und gleichzeitig ein Geschenk für das zahlreich erschienene treue Publikum sein sollte. Zufriedene Gesichter bei Zuhörern und Spielern sagten dann auch viel darüber aus, dass es wieder einmal ein gelungener Auftritt der Akkordeonisten war. Neben der Original-Komposition "Ouvertüre in D" von Rudolf Würthner, mit der das Jugendorchester 1955 Bezirksmeister wurde, die musikalisch meisterlich dargeboten wurde, gab es für jeden Geschmack etwas zu hören. Da war es James Last´s "Morgens um sieben" und die beiden alten Bekannten "Russisch" und "Ungarisch" von Jo Knümann. Christian Basler übernahm das Titelgerät in "Der verrückte Wecker" und die Bassisten des Orchesters kamen endlich einmal ganz groß raus bei den "Bass-Poltereien". Die kleine Schar der Oldies, die es immer noch nicht lassen kann, trug mit "Musica Solemnis" und einigen Ohrwürmern der Unterhaltungsmusik erfolgreich und unter viel Beifall zum Gelingen des Konzertes bei. Keine Angst vor etwas schwierigeren Noten zeigte das Hauptorchester zu Beginn des zweiten Teils, als die "Banditenstreiche" an der Reihe waren. In ihrem Element waren die Aktiven dann beim "Rendezvous mit Gershwin" und dem Potpourri "Brasilia", wo sie ihre Auffassung von unterschiedlichsten musikalischen Stilrichtungen zur Geltung brachten. Mit "Huckepack" von Altmeister Will Glahé und zwei weiteren verlangten Zugaben klang ein gelungenes Konzert aus.

Was wäre ein Jubiläumskonzert, wenn es da nicht auch Jubilare gäbe. Da sind doch tatsächlich heute noch Aktive dabei, die es seit 60 Jahren nicht lassen können. Sie wurden dann auch offiziell vom Deutschen Harmonikaverband geehrt, und zwar in einer Form, die ihresgleichen sucht. Andreas Focks, der Bezirksleiter des Bezirks Ruhr im DHV, fand Worte und eine prachtvolle Schau, um Gisela Scholz, Heinrich Korbar, Otto Clermont und Ernst Elsing die Glückwünsche des Verbandes zu überbringen. Das war nicht nur das übliche Geschwafel, es war eine hintergründige, ernstgemeinte Eloge auf vier verdiente Mitglieder des AO 1953 Sterkrade. Ein Jubiläumskonzert zum 60. Geburtstag wird es nicht mehr geben, aber für die nächsten Jahre sind weitere Aktivitäten vorgesehen. Die nächste wichtige ist die vereins-eigene Jubilarfeier am 28.09.2013, bei der auch passive Jubilare geehrt werden. Alles Gute und weiterhin gute Verrichtung für das Akkordeonorchester 1953 Sterkrade wünschen sich alle Vereins-Mitglieder für die Zukunft


Feierliche Musik in St. Bernardus
Der unverwechselbare Sound des Akkordeons am 03. April 2011


Die nach der Umstrukturierung verbliebene Kapelle in der ehemaligen Skt. Bernarduskirche hat genau die Größe, die das Akkordeon-Orchester 1953 Sterkrade benötigt, um wohlklingende Töne für ein begeistertes Publikum erklingen zu lassen.

Bereits zum zweiten Mal lieferte dieses Orchester den Beweis, dass das Akkordeon sehr geeignet ist, seinen unverwechselbaren Sound in einem solchen Raum darzubieten. Natürlich hatte der Dirigent Ernst Elsing die Auswahl der Stücke entsprechend getroffen, denn viele Komponisten verschiedenster Epochen haben ihre Musik oft speziell so komponiert, dass man sie in Kirchen aufführen kann. So konnten die Zuhörer von dem sehr gut aufgelegten Orchester eine bunte Palette von Melodien hören, quer durch viele Zeit- und Stilrichtungen, sogar bis Frank Sinatra mit „My Way" oder von Phil Collins „You'll be in my Heart". Ganz bestimmt darf bei einem solchen Konzert J.S. Bach mit „Air" aus der Orchestersuite Nr. 3 nicht fehlen, ganz in der Nähe von „Ave Verum" und das gestohlene „Elvira Madigan" von W.A. Mozart.

Zwei Titel von Hans Boll und zwei Sätze eines Werkes seiner Ehefrau Christine waren Beispiele für in Kirchen verwendbare neuere Musik. Aus der Blasmusik kamen die gern gehörten Titel „La Storia" und „Air and Tune" von Jacob de Haan. Monika Dittmann bewies ihre hervorragende Musikalität bei dem Solopart im letzteren Stück, was ihr danach Melanie Roth gleichtat beim Werk „Choral and Rock-Out" von Ted Huggens. Der zweite Teil des Konzertes ließ auch den Einsatz eines dezenten Schlagzeuges zu, was von Christian Basler in gekonnter Manier bewältigt wurde, denn er hat die gewünschte Fähigkeit, das Orchester in entscheidenden Passagen zu unterstützen, was nicht jedem Schlagzeuger gelingt.
Das Konzert begann und endete mit dem „Rondo" aus dem „Te Deum" vom M.A. Charpentier, welches viele Zuhörer zum erstenmal etwas ausführlicher hören konnten, als es sonst bei den paar Takten der Eurovisions-Melodie möglich ist. Für die Akkordeonisten, aber ganz genauso für ein begeistertes Publikum, war auch dieses Konzert wieder einmal der Beweis, dass das Akkordeon mit seinen vielen Facetten bei allen Musik-Richtungen zuhause ist, nicht zuletzt in der Kirche. Obendrein ist ganz besonders das Akkordeon Orchester 1953 Sterkrade für seine hervorragende Musikalität bekannt und daher könnte es sein, dass diesesKonzert nochmals in einer anderen Kirche stattfinden wird. hoffentlich mit demgleichen Zuspruch.



Bericht zur Jahreshauptversammlung 2011
25.03.2011



Sterkrader Akkordeonisten wählen neuen Vorstand. Nachwuchs gesucht.

Der alte/neue Vorsitzende Udo Basler begrüßte die Mitglieder des Akkordeon Orchesters 1953 Sterkrade im Gemeindesaal der Christuskirche an der Weseler Straße zur Jahreshauptversammlung 2011.

Anschließend zogen die Akkordeonisten Bilanz. Aus den einzelnen Vereinsressorts konnte aus dem letzten Jahr nur Positives berichtet werden. Der detaillierte Bericht der Geschäftsführer zeigte ebenfalls, dass es im vergangenen Jahr eine rege Vereinstätigkeit gab. Und auch die Kassierer konnten - trotz sinkender Mitgliedszahlen - von einem positiven Kassenbestand berichten. Wie in den vergangenen Jahren schon, kann das Orchester keinen Nachwuchs verzeichnen. Die Interessen der Kinder und Jugendlichen liegen zurzeit wohl bei anderen Freizeitaktivitäten als das Akkordeonspielen, das konnte auch der Jugendwart aus dem übergeordneten Verband bestätigen.

Der neue Vorstand setzt sich für die nächsten zwei Jahre wie folgt zusammen:
1. Vorsitzender: Udo Basler   1. Geschäftsführer: Willy Böcker    1. Kassierer: Helmut Nottenbohm

Die Vertreter des geschäftsführenden Vorstandes sind: Ulla Basler, Nataly Handt und Monika Dittmann. Zum erweiterten Vorstand gehören: Doris Pennekamp-Warmbier, Josef Hanak, Ernst Elsing und Heiko Handt als Noten-, Instrumenten-, Presse- und Jugendwart. Unter dem Dirigat von Ernst Elsing ist ein Kirchenkonzert in der Bernarduskirche und am 6. November ein Konzert im Gemeindesaal der Christuskirche unter der Mitwirkung des Chores „Um Himmels Willen" geplant. Als außermusikalische Aktivität ist u.a. eine große Fahrradtour vorgesehen, mit anschließendem Grillfest im Garten des Aktiven Helmut Nottenbohm.

Interessierte Akkordeonspieler sind stets herzlich willkommen. Geprobt wird im Gemeindesaal der Christuskirche.

Das Hauptorchester probt jeden Dienstag um 19:30Uhr, die Seniorengruppe jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat um 19:00Uhr.

Kontakt: OB 60 63 37



Das war unser Konzert
27. Juni 2010, trotz Fußball !!


Bei den Vorbereitungen zum Jahreskonzert des Akkordeonorchesters 1953 Sterkrade hatte niemand daran gedacht, dass die deutsche Fußball-Nationalmannschaft genau am 27. Juni 2010 ein ganz wichtiges Spiel haben würde gegen den mächtigen Gegner England und dementsprechend war dann auch die bange Frage, wie viele Zuhörer zum Konzert kommen würden. Zwar wurde der Saal der Kleinstädter Bühne nicht voll, aber eine erfreuliche Anzahl Zuhörer konnten doch durch den Vorsitzenden Udo Basler begrüßt werden. Die Akkordeonisten hatten sich zum ersten Mal Verstärkung für ihr Programm eingeladen, den Chor "S(w)ing and Praise" unter der Leitung von Christian Zatryp, der dann in beiden Konzert-Hälften den Chor zu begeisternden Leistungen dirigierte. Teils mit Andacht, aber auch mit ausgelassenem Enthusiasmus gab der Chor sein Repertoire zum Besten, z.B. "Down By The Riverside", "Hevenu shalom alejchem", "The Lord´s Prayer", um nur einige zu nennen.

Das Hauptorchester der Akkordeonisten legte zu Beginn die beiden Ungarischen Tänze Nr. 5 und 6 vor, durchsichtig und nicht zu schnell interpretiert. Die Senioren gibt es immer noch, was sie mit der "Amboss-Polka", dem Potpourri aus "Im weißen Rössl" und dem Potpourri "Von Melodie zu Melodie" beweisen konnten. Nach wie vor sind diese überwiegend älteren Herrschhaften bemüht, die Finger in Schwung zu halten, wenn es auch manchmal schwer fällt. Sie wollen immer noch durchhalten und die Begeisterung merkt man ihnen auch an.

Das Hauptorchester bewies seine große Stärke an Musikalität und musikalischer Ausdruckskraft besonders gegen Ende des Konzertes, als es "New York, New York", vier Stücke aus dem "Glenn-Miller"-Repertoire und ein "Rendezvous mit Gershwin" spielte. Um einen satten Bigband-Sound zu spielen, dafür sind die paar Akkordeons zu wenig, aber es swingt ganz schön, wenn die guten Arrangements der Musik der 20er und 30er Jahre angesagt ist.

Anhaltender Beifall, und natürlich mehrere Zugaben, bewiesen einmal mehr, dass ein dankbares Publikum offensichtlich auch mit Nicht-Fußball zu begeistern war. Mit "Dankeschön"  verabschiedete sich das Orchester von seinem begeisterten Publikum.




Aus der WAZ vom 26. Juni 2009
Tobias Remmetz


Viele Zuhörer zog es am vergangenen Sonntag in den Saal der Kleinstädter Bühne in Sterkrade. Das Akkordeon-Orchester 1953 Sterkrade lockte mit einem bunten Programm für alle Altersklassen. Erster Programmpunkt war die Ouvertüre Giuseppe Verdis zu "Nabucco". Gut arrangiert, klang und wirkte das Werk ungewohnt und trotzdem ansprechend und abwechslungsreich.Es folgten sowohl Stücke für Akkordeon-Orchester als auch umarrangierte Stücke. Dabei wurden von Volksmusik über Musical und spanische Tänze bis hin zum Jazz sämtliche Genres abgedeckt.

Das Seniorenorchester, welches sich in der Mitte des Konzertes präsentierte und dem Hauptorchester nur zahlenmäßig unterlegen war, präsentierte dabei eher den volkstümlichen Bereich.

Ein musikalischer Leckerbissen und deutlich geeigneter für ein Akkordeon-Orchester, war der „Huldigungsmarsch" von Edvard Grieg. Bis dahin hatte man das Gefühl, dass sich das Orchester eher in den Stücken der so genannten U-Musik wohl fühlt. Bei dem Huldigungsmarsch bewiesen sie aber viel Gefühl für Dynamik und Artikulation und zeigten so ihre Wandlungsfähigkeit.

Geleitet wurden beide Gruppen des Orchesters von Ernst Elsing, der mit deutlichem Dirigat nicht nur das Orchester jederzeit im Griff hatte, sondern auch sichtlich begeisterte Kinder zum Mitdirigieren brachte. Unterstützt wurde das ansonsten reine Akkordeon-Orchester von einem Schlagzeuger, der in den entsprechenden Stücken für mehr Swing und Rhythmus sorgte.

Insgesamt war das Programm sehr schön gestaltet und es wurde durch die facettenreiche Auswahl nie langweilig.





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