Presseartikel
WAZ NRZ vom 15. April 2026

Oliver Wiesche
Frühjahrskonzert des Akkordeon-Orchesters
Oberhausen. Praktisch ausverkauftes Haus meldete das Akkordeon-Orchester 1953 Sterkrade beim traditionellen Frühjahrskonzert in der St. Barbara-Kirche in Königshardt. Über eine Stunde lang unterhielt das Orchester mit seinen 25 Aktiven unter der musikalischen Leitung des Dirigenten Jochen Frericks die Zuhörer mit musikalischen Klängen aus verschiedenen Bereichen der Unterhaltungsmusik. Dabei wurden die Akkordeonspieler durch Keyboards und Percussion unterstützt. Drei Zugaben musste das Orchester liefern. Für das nächste Jahr ist bereits eine Neuauflage mit neuen Stücken geplant.
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Aus der WAZ vom 26. Juni 2009
Tobias Remmetz
Tobias Remmetz
Viele Zuhörer zog es am vergangenen Sonntag in den Saal der Kleinstädter Bühne in Sterkrade. Das Akkordeon-Orchester 1953 Sterkrade lockte mit einem bunten Programm für alle Altersklassen. Erster Programmpunkt war die Ouvertüre Giuseppe Verdis zu "Nabucco". Gut arrangiert, klang und wirkte das Werk ungewohnt und trotzdem ansprechend und abwechslungsreich.Es folgten sowohl Stücke für Akkordeon-Orchester als auch umarrangierte Stücke. Dabei wurden von Volksmusik über Musical und spanische Tänze bis hin zum Jazz sämtliche Genres abgedeckt.
Das Seniorenorchester, welches sich in der Mitte des Konzertes präsentierte und dem Hauptorchester nur zahlenmäßig unterlegen war, präsentierte dabei eher den volkstümlichen Bereich.
Ein musikalischer Leckerbissen und deutlich geeigneter für ein Akkordeon-Orchester, war der „Huldigungsmarsch" von Edvard Grieg. Bis dahin hatte man das Gefühl, dass sich das Orchester eher in den Stücken der so genannten U-Musik wohl fühlt. Bei dem Huldigungsmarsch bewiesen sie aber viel Gefühl für Dynamik und Artikulation und zeigten so ihre Wandlungsfähigkeit.
Geleitet wurden beide Gruppen des Orchesters von Ernst Elsing, der mit deutlichem Dirigat nicht nur das Orchester jederzeit im Griff hatte, sondern auch sichtlich begeisterte Kinder zum Mitdirigieren brachte. Unterstützt wurde das ansonsten reine Akkordeon-Orchester von einem Schlagzeuger, der in den entsprechenden Stücken für mehr Swing und Rhythmus sorgte.
Insgesamt war das Programm sehr schön gestaltet und es wurde durch die facettenreiche Auswahl nie langweilig.